Tipps vom Fachmann

Kennen Sie den Methusalem-Faktor? Die deutsche Bevölkerung wird immer älter. Aktuell leben 16,7 Millionen Menschen in Deutschland, die über 64 Jahre alt sind. Laut Statistischem Bundesamt steigt die Anzahl dieser Altersgruppe bis zum Jahr 2020 auf 18,5 Millionen Menschen an. Im Jahr 2030 soll es hierzulande sogar 33 Prozent mehr 65-Jährige und Ältere geben als heute, nämlich 22,3 Millionen. Dieser demografische Wandel wirkt sich auch deutlich auf den Wohnungsmarkt aus. Umdenken ist hier gefragt. Momentan fordert und fördert die Politik vor allem energetische Wohnraumsanierungen. Der altersgerechte Umbau von Wohnungen wird bisher eher vernachlässigt. Das muss sich dringend ändern. Denn die „Generation 65plus“ spielt eine immer bedeutendere Rolle auf dem Wohnungsmarkt.

Wie sieht er aber aus, der ideale Wohnraum für ältere Menschen? Jüngere wie ältere Senioren schätzen komfortable Wohnungen in zentraler Lage. Denn Wohnungen lassen sich im Vergleich zu Einfamilienhäusern leichter unterhalten, sind stufen- und schwellenfreier und versprechen mehr Unabhängigkeit. Eine zentrumsnahe Lage bietet außerdem viele infrastrukturelle Vorteile, die den Alltag älterer Menschen erleichtern. Auch in der Studentenstadt Münster herrscht ein großer Bedarf an Eigentumswohnungen. Viele ehemalige Studenten zieht es im fortgeschrittenen Alter nach Münster zurück. Die Nachfrage nach großzügigen Wohnungen in erstklassigen Wohnlagen übersteigt heute bereits deutlich das Angebot – das gilt für Eigentums- und Mietwohnungen gleichermaßen. Für Eigentumswohnungen werden bis zu 5.000 Euro pro Quadratmeter bezahlt und der Nettomietzins liegt jenseits der 10 Euro pro Quadratmeter. Mein Tipp lautet: Gehen Sie bei geplanten Immobilieninvestitionen mit der Lebenszeit. Eine barrierefreie und zentrumsnahe Eigentumswohnung kann sowohl Ihren eigenen Wohnansprüchen im Alter als auch den Bedürfnissen von älteren Mietern gerecht werden. Hier kann das Glück im Alter einziehen.

Ihr Bernard Homann

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